Niedrigenergiehaus


Was ist ein Niedrigenergiehaus?

Das Niedrigenergiehaus bezeichnet einen Gebäudestandard, bei dem Energieverluste durch kompakte Bauweise und sehr gute Wärmedämmung minimiert werden. Durch aktive und passive Nutzung der Sonnenenergie (Sonnenkollektoren und Photovoltaik bzw. große Glasflächen nach Süden) werden die Energiegewinne maximiert. Für die Beheizung des Niedrigenergiehauses werden nur drei Liter pro Quadratmeter benötigt.

Der maximale Heizwärmebedarf darf höchstens 30 kWh pro m² und Jahr betragen.


Empfohlene Dämmstoffdicken.


Bauteil

U-Wert
(W/m²K)

Dämmstoff-
dicke

Produkt-
type


Außenwand 0,18 ≥ 22 cm EPS-F

Dach (Steildach, Flachdach) 0,18 ≥ 22 cm EPS-W 20

Erdberührte Wände und Fußböden 0,20 ≥ 16 cm EPS-P


Die angeführten Dämmstoffdicken stellen Mindestwerte dar. Je nach Standort und Geometrie des Gebäudes können auch höhere Dämmstoffdicken erforderlich sein.


Unser Tipp:

Die Dämmung der Gebäudehülle wird in allen Bundesländern gefördert. Dadurch verkürzt sich die Amortisationszeit der Dämmstoffkosten wesentlich.